Christfried Herklotz
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Nachts in der Johanneskirche

Am 30.09.2011 waren wir nur eine kleine Runde. Aber trotzdem fühlten wir uns wohl. Zunächst trafen wir uns im kleinen Hof hinter dem Pfarrhaus vom Christian Sparsbrod. Der Grill, eine Feuerschale und jede Menge Bratwürste lagen bereit. Holz wurde gesägt und entzündet. Matthias kümmer sich um den Rost. Bier war  da  - eine gemütliche Runde. Wir sprachen über uns und unsere Erlebnisse mit Zeichen und Symbole in unserem Leben und in der Kirche. Eine Taufe mitten in der Natur in einer uralten Kirche, der Pabstbesuch in Thüringen und der textile Schmuck in der Kirche wurde besprochen und gedeutet. Fehlt uns in der verkopften evangelischen Kirche machnes, was unser Gefühl ansprechen könnte. Hat es die katholische Kirche da besser. Fragen im Raum.  Die Bratwürste und das Bier schmeckten uns - auch zu diesesn existentiellen Problemen.

Nachdem es ganz dunkel geworden war hatten wir noch ein Erlebnis besonderer Art. Die Johanneskirche war für uns mit vielen kleinen Kerzen erleuchtet. Bernhard lud uns ein und führte uns durch den alten Raum. Die Junge Gemeinde kam mit dazu und so waren wir richtig viele. Wir staunten die schon oft gesehenen Bilder und Kunstwerke unserer Kirche an. So hatten wir sie noch nie gesehen, obwohl wir sie  sehr gut zu kennen meinten.

Es war ein Abschluß unserer Gedanken, Worte, Gespräche. Die Symbole unserer Kirche zeigten sich uns in anderem Licht und plötzlich wie neu.