Dieter Preuß
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Männerschmieden in der Jägerhütte am Stausee

Die Männer der Gruppe „Männerschmieden“ trafen sich am 19.02.2010 nach dem Friedensgebet an der Johanneskirche in Saalfeld. In Fahrgemeinschaften fuhr die Gruppe zum Parkplatz Staumauer am Hohenwartestausee. Bei leider sehr schlechtem Wetter wurden das Ziel die Jagdhütte Stausee erwandert. Hartmut Eckardt als Gastgeber des Abends hatte bereits am Nachmittag die Hütte beheizt und für die Verpflegung gesorgt. Nach dem gemeinsamen schweinefleischfreien Abendessen hörten wir einen sehr interessanten Vortrag von Hartmut über die Entwicklung des Waldes vom Holzmengen orientierten Holzanbau zur nachhaltigen Waldpflege. Eins kam deutlich im Vortrag zum Ausdruck: die Monokultur Fichtenwald hat ausgedient. Die Zukunft kann nur eine ausgeglichene Baumauswahl von Nadel- und Laubbäumen sein. Dazu bedarf es des Einsatzes gewaltiger finanzieller Mittel, sowohl vom Land Thüringen als auch von den privaten Waldbauern. Die Geschwindigkeit des Waldumbaus hängt von den sommerlichen Regenmengen und vom Wildbestand ab. Interessant waren die unterschiedlichen Niederschlagsmengen von um die 500 mm/qm in Saalfeld und der annähernd doppelten Regenmenge in Lehesten.

  In der theologischen Diskussion ging es um das Thema: „Verhältnis Jesus zu Gott“. Die Bibel gibt darauf keine eineindeutige Antwort. Auch unsere Überlegungen zu dieser Frage fielen sehr unterschiedlich aus. Das ist auch nicht verwunderlich – dazu stritten (und streiten) sich sogar die Gelehrten! Schon zu seinen Lebzeiten hatten die Menschen, denen er begegnete, ganz unterschiedliche Erwartungen an ihn – von „gar keine“ bis zum „Messias“, dem Retter der Juden vor den Römern. Mit Karfreitag und Ostern kam es dann ganz anders. Die ersten Christen und dann immer mehr Menschen sahen und sehen in Jesus einen Menschen, der durch seine besonderes Verhältnis zu Gott auch uns eine große Nähe zu Gott ermöglicht. Eine Antwort auf die Frage: Jesus – Mensch, Sohn Gottes oder Gott? kann jedoch nur jeder für sich selbst suchen.   Der Autor Enno Pfaffenberger las aus seinem Erstlingswerk „Enno Pfaffenberger (UN)heimliche Genüsse“ Zitat: „Die Popelkunde - Falls dich mal der Hunger plagt und ein Lokal bleibt Dir versagt …..“ Die Rezitation wurde mit Heiterkeit aufgenommen. Colum spielte auf der Gitarre 3 schöne Songs. Die Aussicht, wie in den Bildern ersichtlich, war an diesen Abend leider nicht zu sehen, aber der gelungene Abend wird den Teilnehmern in positiver Erinnerung bleiben. Die Bilder hat Klaus Albrecht beigesteuert.   Dieter Preuß