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Hauskreis
Dieser Kreis trifft sich reihum in den Wohnungen zum gegenseitigen Austausch über Fragen des Glaubens. Dazu gehören Themenabende, Bibelarbeiten, aber auch Filmabende oder einfach geselliges Zusammensein. Wir sind Sehnsuchende im Glauben und Leben. Die Themenfindung erfolgt gemeinsam in der Gruppe. Wir halten es für wichtig, in Familie und Beruf  im Geist Jesu zu leben und über unsere Beziehung zu Gott nachzudenken und sich auszutauschen. Neue Paare oder Singles sind herzlich willkommen


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Klimawandel-Lebenswandel

Hallöchen, ihr lieben hauskreisels,

wie gewohnt eine kurze Zusammenfassung des gestrigen Abends von mir:

wir haben uns über die Kampagne "Klimawandel-Lebenswandel" unterhalten, die für dieses Jahr von der EKM herausgebracht wurde. Christian hat dazu einige "Gutscheinhefte" mitgebracht, in denen zu verschiedenen Themen, wie z.B. Stromanbieter, Mobil ohne Auto, Fleischlos am Freitag, Wäschetrockner, Stand-bye -Strom, Mineralwasser etc.. Denkanstöße gegeben werden, seinen Lebenswandel umzustellen, um "ökologisch" zu handeln. Es geht darum, den CO² Ausstoß zu verringern und jeder von uns kann dazu beitragen. Dazu können kleine Gutscheine ausgefüllt werden, auf denen dann die Energiebilanz nach der Umstellung von jedem ausgerechnet werden kann. Diese können an die EKM geschickt werden, man nimmt dann auch noch an einer kleinen Verlosung umweltfreundlicher Preise teil.
Das mit den Gutscheinen ist natürlich optional, es kann ja auch so jeder für sich eine Aktion durchführen. Gemeinsam hatten wir überlegt, was jeder so ändern könnte, und ob wir vielleicht alle zu einem Ökostromanbieter wechseln.

Letztendlich geht es hier um eine Grundeinstellung, und da muß am Ende jeder selbst entscheiden, was ihm wichtig ist. Es soll quasi ein Denkanstoss fürs neue Jahr sein, vielleicht überzeugt er ja einige, was sicherlich gut wäre...

Für Interessierte die Internetadresse: www.klimawandel-lebenswandel / www.ekmd.de

Desweiteren hat uns Reni berichtet, dass sie nach umfangreicher Suche für eine Unterkunft für unsere Mai-Freizeit leider nur in Leutenberg ein Haus gefunden hat. (Jugendwanderheim, wenn ich mich recht entsinne). Sie würde jetzt auch nochmal Rehau anfragen und sich dann nochmal melden.

Also sollten wir für die nächste Freizeit schonmal sehr langfristig etwas suchen. Ich würde mal schauen, aber wer noch eine gute Idee für den Winter hat, bitte melden (13.-15.01.2012) .

Die Faschingsfreunde haben schon fleissig geprobt, wir wünschen viel Spaß am 26.02. um 19:11 Uhr im Kathol. Gemeindehaus.

Die nächsten Termine für den Hauskreis sind der 14.03. bei Fam. Eisner und der 11.04. bei Fritzenwankers. Wie immer 2OUhr.

Bis dahin liebe Grüße von Anja

 
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Hauskreis Januar 2011

 

Hallo, ihr Lieben,
wie versprochen kommt heute noch ganz schnell die Zusammenfassung unseres Abends. Das hat den Vorteil, dass alles noch ganz frisch und präsent ist, also mit "brennendem Geist" von mir geschrieben wird. Und dann müssen die nicht Dabeigewesenen auch nicht so lange warten und Reni kann ganz zeitnah mit der Quartiersuche beginnen.

Also, nach langem Hin und Her im Vorfeld sind wir nun doch wieder bei unserem ursprünglichen Termin (13.-15.Mai 2011) für unsere Familienfreizeit angekommen. Das bedeutet allerdings, dass wir (Fam.Fischer) und wahrscheinlich auch Heike und Günter nicht dabei sein können, was sehr schade, aber leider nicht zu ändern ist.

Aber es wird ja wieder neue Gelegenheiten für gemeinsame Aktionen geben, damit wären wir schon beim nächsten Thema. Christian hat nochmal für den diesjährigen Kirchentag geworben, der vom 2.bis 5.Juni in Dresden stattfinden wird. Da kam uns die Idee, dass wir ja auch als Gruppe dorthin reisen könnten für 2-3 Tage. Reimund würde sich um ein Quartier bemühen und jeder sollte sich bitte überlegen, ob und mit wieviel Personen er mitfährt.

Als Termin für die nächste Freizeit im Winter haben wir den 13.-15. Januar 2012 festgelegt.

Die nächsten Hauskreistermine sind der 21.Februar bei Fam. Brömel und der 14.März bei Fam. Eisner.

Für den Gemeindefasching am 26.02.  ab 19:19 Uhr im Kathol. Gemeindehaus werden noch motivierte Teilnehmer gesucht und vor allem Ideen für ein gehaltvolles Kulturprogramm. Das eigentliche Thema lautet "Willi Schwabes Rumpelkammer", aber bis jetzt hatten wir noch keine zündende Idee dazu...Wer also noch eine tolle Idee hat, bitte umgehend melden, die Zeit eilt...

Und nun noch kurz etwas zum inhaltlichen Teil unseres Abends: Wir haben über die Jahreslosung nachgedacht, den Bibeltext dazu gelesen und ein Bild dazu (Postkarte der Agentur des Rauhen Hauses Hamburg mit Pflasterstein und Rose) "ausgewertet". Der Bibeltext (Römer 12,21 und davor) hat uns allen gute Impulse geliefert, positiv, mitfühlend und mit "brennendem Geist" ins neue Jahr zu gehen, zu sich selbst zu stehen und nicht über andere zu werten, zu lernen über den Dingen zu stehen und in Alltagssituationen "weise" zu reagieren, die Dinge von verschiedenen Seiten zu beleuchten und Gutes zu tun.

In diesem Sinne euch allen eine gute Nacht und liebe Grüße von Anja!

 
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Erziehung

Hallo, liebe housecrysler,

ich hatte mich ja wieder bereiterklärt, eine kurze Zusammenfassung unseres letzten Gesprächsabends zu schreiben. Ich tu mich damit diesmal etwas schwer, da auch unsere Diskussion nicht wirklich zu einem Fazit gekommen war. Das Thema Erziehung ist sehr vielschichtig und jeder hat dabei auch seine eigene Herangehensweise. Der Text, den wir zur Grundlage hatten, war schon recht speziell, es ging hier vor allem um die Thematik des Loslassens der eigenen Kinder, wenn sie dann älter sind, es ging darum, ob man als Elternteil sein eigenes Ego in der Erziehung verwirklicht, ob man den Kindern genügend Raum zum Sein gibt und ob Elternschaft Rolle oder Funktion ist.

Wir haben uns gefragt, ob unsere Kinder heute von uns "überbetreut "werden, weil wir sie zu verschiedenen Freizeitaktivitäten hinbringen / -fahren und wir sie damit  zu sehr behüten / schützen, sie keinen Gefahren aussetzen wollen. Wir haben festgestellt, das das freie Spiel in der Natur heute nicht mehr so häufig stattfindet aus o.g. Gründen.

Desweiteren haben wir uns Gedanken gemacht, mit welchem Anteil die Umwelt / Umgebung/ der soziale Kontext,  in der das Kind aufwächst, dazu beiträgt , wie sich das Kind letztendlich entwickelt. Und wieviel Erziehung dann noch bewirken kann. Und das jedes Kind natürlich auch immer ganz eigene Voraussetzungen mitbringt, an denen man vielleicht auch nicht so viel ändern kann.

Ich selbst denke, es lohnt sich schon nochmal, mit dem Thema weiterzumachen, es war auch der Wunsch von einigen, da manches, wie z.B. das Thema "Können sich Kinder weiterentwickeln, wenn wir versuchen, ihnen Leid zu ersparen?" noch nicht von uns angesprochen wurde.
Deshalb hatten wir uns vorgenommen am Montag, den 11. Oktober um 20 Uhr bei Heike und Günther den Faden weiterzuspinnen.
Vielleicht möchte sich der eine oder andere auch vorher nochmal per mail äußern, wäre ja auch denkbar, um die vielen Gedanken zu sortieren.

Also, dann denkt doch alle nochmal drüber nach, und dann bis spätestens zum 11.10. liebe Grüße von Anja

 
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Esoterik-Was ist das?

 
Bericht über den Gesprächskreis-Abend des Hauskreises am 17. Mai 2010
 
Es sollte um das Thema ESOTERIK gehen und wir hatten gemeinsam versucht, eine Definition zu finden. Dabei sind wir aber zu der Erkenntnis gekommen, dass es für uns keine klare Definition des Begriffes Esoterik gibt. Für die meisten von uns schwingt in diesem Begriff etwas Negatives mit, wir verbinden damit Praktiken, die für uns nicht greifbar sind, nicht fassbar und keinen verbindlichen Bezugspunkt haben.
Liest man im Wörterbuch nach, so findet sich dort die Erklärung, dass Esoterik eine philosophische Lehre ist, welche nur einem bestimmten, inneren Personenkreis zugänglich ist. Man könnte auch vom geheimen Wissen sprechen, im Gegensatz zu Exoterik, dem öffentlichen Wissen. Der Wortstamm von Esoterik (aus dem altgriechischen) bedeutet „innerlich“. Bei Wikipedia nachgeschlagen, trifft man auf den „inneren, spirituellen Erkenntnisweg“ als weitere Bedeutung des Wortes Esoterik.
 
Im Laufe des Abends fiel dann der Begriff SPIRITUALITÄT, mit dem einige von uns etwas mehr anfangen konnten. Spiritualität bedeutet Geistigkeit, im engeren Sinne auch Geistlichkeit in Form von religiöser Haltung.
 
Die Diskussion rankte sich dann um Fragen wie: Warum sind so viele Menschen in der heutigen Zeit auf der Suche nach „innerlichem Wissen“ und beschäftigen sich eher mit esoterischen Dingen als mit der „wahrhaftigen“ Religion? Warum finden diese Leute in der traditionellen Kirche keine Heimat? Gibt es tatsächlich einen Hunger nach esoterischem Wissen, kommt dieser aus einer Not heraus und wie kann er gestillt werden? Wenn moderne Menschen an Not leiden, so ist dies vorrangig eine seelische Not, sie sind auf der Suche nach einem Halt in ihrem Leben, aber warum finden sie nicht den Weg in die Kirche, zum Gottesdienst, zu Gott? Sind wir zu bequem? Gibt es überhaupt noch Verbindlichkeiten für uns? Sind wir denn noch in der Lage, uns ganz und gar auf eine Sache vollkommen einzulassen?
 
Sehr viele Fragen standen im Raum und wir fanden einige wenige Antworten. Der moderne Mensch möchte nicht so viele Verbindlichkeiten eingehen, es ist ihm zu unbequem, er sucht sich lieber hier und dort eine Nische, so wie es ihm gerade in den Kram passt. Und wenn es keinen Spass mehr macht, dann wird eben etwas anderes, Neues angefangen, solange, bis auch das wieder problematisch wird und aus diesem Grund wieder eine andere Sache ins Auge gefasst wird. Es war von „Patchwork“ die Rede, so wie es sogenannte Patchworkfamilien gibt, scheint heutzutage alles irgendwie Patchwork zu sein. Aber sollte es nicht unsere Aufgabe sein, sich wieder auf das Althergebrachte, Traditionelle zu besinnen und darin den Sinn unseres wahrhaftigen Daseins zu finden?
 
In diesem Sinne müssen wir es wieder neu lernen, unseren inneren, spirituellen Weg zu finden, in Form von Anbetung unseren Geist zur Ruhe kommen zu lassen, einen Raum zu finden für Sammlung und Orientierung, sich aufgehoben und getragen fühlen von Gottes Hand, Zwiesprache zu halten mit dem Allmächtigen, Gottes Geist in uns spüren, um wahrhaftig und ganz zu leben.
 
Während des Schreibens bin ich jetzt auf die Frage gestoßen, ob die Menschen, die sich mit esoterischem Wissen beschäftigen, nicht doch auch eine Möglichkeit finden, ihre Spiritualität auszuleben. Vielleicht muss es für sie nicht Gott sein, sondern sie finden in anderer Form einen Halt in ihrem Leben. Ich denke, es lohnt sich, darüber noch einmal zu diskutieren und nicht gleich von vornherein die Esoterik als „neumodische, unseriöse Wissenschaft“ abzustempeln. Von daher wäre es doch zu überlegen, ob wir uns mal einen „Heiler“ oder anderen Esoteriker in den Gesprächskreis einladen, um uns eine Meinung bilden zu können.
 
Anja Fischer

 
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